Astra Zeneca Impfstoff

 

Kürzlich kamen Sicherheitsbedenken bezüglich des Impfstoffes von Astra-Zeneca auf. Speziell geht es um eine erhöhte von Thrombosen der Hirnvenen (Sinusvenenthrombose), die bei bislang 17 Patienten in Deutschland (Stand 18.03.2021) festgestellt wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt 10 Millionen Menschen geimpft worden (einschließlich des Impfstoffes von Biontech). Betroffen waren hauptsächlich Frauen.

Nach aktuellen Untersuchungen der Uni Greifswald handelt es sich hierbei um eine Art Überreaktion des Immunsystems. Es bestehen große Ähnlichkeiten mit der Heparin- induzierten-Thrombopenie (HIT), einem schon länger bekannten Krankheitsbild. Hierbei handelt es sich um eine Abwehrreaktion gegen den Wirkstoff Heparin, die Beschwerden treten meist 5-15 Tage nach Medikamentengabe auf. Symptome einer Sinusvenenthrombose sind zumeist starke Kopfschmerzen, und können dem eines Schlaganfalls ähneln. Eine schnell verfügbare Untersuchungsmethode zum weitgehenden Ausschluss dieses Krankheitsbildes ist die Bestimmung der D-Dimere. Des Weiteren können Antikörper im Blut festgestellt werden. Mittels einer MRT-Untersuchung ist eine Sicherung der Diagnose möglich. Die Therapie erfolgt unter anderem durch Infusionen von Immunglobuline. (aktualisiert am 25.3. 2021)